Schon Könige und Kaiser wussten: Wer etwas auf sich hält, der kleide sich in Samt. Passend zur kalten, feierlichen Jahreszeit liefert uns die Mode einen Trend, zu dem man nicht Nein sagen kann.Ob Kleider, Blazer, Röcke oder Hosen, das Must-Use Material der Designer für diesen Winter ist Samt. Der schwere, weiche Stoff verleiht Anmut und Eleganz und – zugegeben – in schlechter Kombination einen Hauch Altbackenheit. Um der „sieht aus wie Omas Sofa“-Falle zu umgehen, warten die aktuellen Modelle in futuristischen Schnitten auf. Spitze Schultern treffen da auf voluminöse Puffärmel und akzentuierte Taillen. Ein interessantes und atemberaubendes Beispiel ist dieses Kleid von Zara. Ob in gedeckten Erdtönen, Knallfarben oder dem royalen Weinrot – edel ist Samt allemal.
Wer wagt, der kombiniert. Und zwar was der Kleiderschrank hergibt. Je unsamtiger, desto besser. Ob zerfetzte Jeans, Ledermini oder Spitzenbluse – gerade dieses Aufeinandertreffen von Materialien macht das Outfit interessant und zeigt die schillernde Stylingvielfalt des historischen Stoffes. Natürlich sollte es trotz allem in sich stimmig bleiben und nicht zu überladen wirken. Die Minimalisten unter den Samtfans werden mit Accessoires wie samtigen Taschen, Schuhe oder Haarspangen zufrieden gestellt. Wir brauchen keine Königinnen zu sein, um zu wissen: Wer etwas auf sich hält, der kleide sich in Samt.
Und du, was sagst du zum Samt-Trend?




{ 3 Kommentare… lies sie unten oder schreib selbst einen }
Bislang konnte ich mich noch nicht mit dem Trend anfreunden.
Samt weckt bei mir Bilder von verstaubten, alten Dachböden.
ich hab mir bei h&m einen türkisen rock aus samt bestellt, ich finde den wahnsinnig schön!
Der Samt-Trend ist auch nicht nach meinem Geschmack. Ich assoziiere damit Nicki, vielleicht etwas strange, aber Nicki habe ich auch früher schon nicht gemocht, weil es billig aussieht. Kleidung die ich noch nicht mal im Haus anziehen würde, geschweige denn auf der Straße. Ein Trend der altmodisch für mich aussieht.