Die Geschichte des Bikinis

von Miriam am 30. August 2009

Bikini- ein Wort, das bei uns Mädels Träume weckt. Träume von Sonne, Strand und Meer- okay vielleicht auch manchmal noch von der perfekten Bikinifigur. Alles in allem aber lieben wir dieses kleine Bisschen Stoff, aus dem für uns irgendwie der Sommer gemacht ist!

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Freizeitoutfit Beachbeauty-gestern und heute von stylia mit Artikeln von Billabong, zusammengestellt bei stylefruits.de

Schwer vorstellbar, dass es den Bikini erst seit gut 60 Jahren gibt. Hätten wir zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts gelebt, hätte unsere Badebekleidung folgendermaßen ausgesehen:  Unser körperverhüllender gestreifter Baumwollanzug endet circa Mitte Wade und  wird ergänzt durch eine dekorative Badehaube. Obwohl – wir als  freizügige Sonnenanbeterinnen hätten vielleicht sogar auf eines der fast schon anrüchigen Modelle zurückgegriffen: sackartige Einteiler aus schwarzem Leinen, mit einem leichten Rundhalsausschnitt und einer  Beinlänge bis zum Knie.  Der Hautton, der damals als schick galt, würde heute hier in München vermutlich als „kasweiß“ bezeichnet – damals wurde es als vornehme Blässe tituliert. Vor diesem Hintergrund erstaunt es wenig, dass ein empörter Aufschrei durch die Welt hallte, als der ehemalige Automechaniker und spätere Modeschöpfer  Louis Reard 1946 seinen Entwurf des ersten knappen Zweiteilers präsentierte. Seine revolutionäre Erfindung taufte er nach dem Bikini-Atoll in der Südsee.

Die drei kleinen Stoffdreiecke sorgten  für einen handfesten Skandal und stießen zunächst auf wenig Gegenliebe. Erst in den 50ern und 60ern wurde der Bikini gesellschaftsfähig, dank großer Ikonen der Filmindustrie: Brigitte Bardot trug den Bikini bezeichnenderweise im Film „ Und Gott schuf die Frau“, wenig später enstieg Ursula Andress in „James Bond jagt Dr. No“ im heißen Zweiteiler dem Meer.  In den 70er Jahren kam der Bikini allerdings noch einmal ziemlich aus der Mode und versteckte sich irgendwo in den Untiefen der deutschen Kleiderschränke – Hippie-Frauen zogen ihr Oberteil einfach komplett aus.

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